Fußpflege... und sich verwöhnen lassen!

Schmerzende Füße, Hühneraugen, eingewachsene Nägel, Pilzerkrankungen, trockene Haut, Hautrisse, Druckstellen...? - All das sind gute Gründe für einen Termin bei Ihrer Fußpflegerin. Denn sie weiß, was zu tun ist.


Was bringt Ihnen eine Fußpflege?

 

Gleichmäßig geschnittene Zehennägel, mit oder ohne Lack. Wenn die Hornhaut plötzlich weg ist, merken Sie, dass Ihnen ja gar nichts fehlt. Hühneraugen haben gegen die Argumente einer gut ausgebildeten Fußpflegerin keine Chance. Tipps und Beratung für die Pflege zu Hause...

Und zum Schluss das Sahnehäubchen: Mit einer speziellen Fußcreme werden die verspanntesten Fußmuskeln weich. Danach gehen Sie ganz nebenbei wie auf Wolken.

Eine Fußpflege ist in jedem Fall einfach wohltuend - auch wenn Sie keines der genannten Symptome haben! Meine Aufgabe als Fußpflegerin ist es, Sie "rund um den Fuß" umfassend zu beraten.

 

 

 


Das Wichtigste zum Thema Fußpilz


Eine Pilzinfektion am Fuß sollten Sie ernst nehmen. Denn: Erstens schaut's nicht schön aus, zweitens kann man selbst die Erreger weiter übertragen. Und bei einer ausgewachsenen Pilzinfektion können die Pilze auch Gifte in den Körper ausscheiden und so das Immunsystem belasten.

Um Pilzinfektionen wirksam bekämpfen zu können, sind Geduld und Hartnäckigkeit notwendig. Denn Pilzerreger finden am Fuß eine Umgebung vor, in der sie sich perfekt entwickeln können: Wärme, Dunkelheit, Feuchtigkeit und Hautschuppen.

Wenn Sie Symptome und Merkmale einer Veränderung erkennen (siehe unten), gehen Sie bitte zum Hautarzt oder zur Fußpflege. Ich als Fußpflegerin kann Sie ausführlich beraten und über begleitende Maßnahmen aufklären.


Wie kann sich eine Pilzinfektion am Fuß oder an den Nägeln bemerkbar machen?

  • meistens mit einem Jucken zwischen den Zehen
  • die Haut im Zehenzwischenraum löst sich und wird offen
  • Bläschenbildung auf der Fußsohle
  • Rötungen - die Haut schuppt und bekommt Bläschen
  • der Nagel beginnt sich zu verfärben - gelb, grün oder bräunlich
  • der Nagelrand löst sich langsam vom Nagelbett
  • vom Nagelende wachsen Streifen hin zur Nagelmatrix (dort wo der Nagel entsteht)
  • die Nägel werden brüchig und verdicken sich
  • die Nägel werden schuppig und brüchig


Mögliche Ursachen einer Pilzinfektion

  • Diabetes
  • Durchblutungsstörungen der Beine
  • zu enge Schuhe
  • Immunschwäche - generell oder akut (z.B. nach einem grippalen Infekt)
  • Verletzungen - z.B. beim Sport oder nach Wanderungen
  • Sauna und Schwimmbad
  • falsche Fußpflege



Wie wird man einen Fuß-/Nagelpilz wieder los?

Zuerst muss die Diagnose Haut- bzw. Nagelpilz vorliegen. Das kann nur Ihr Hautarzt feststellen. Der verschreibt dann die richtigen Medikamente, die, konsequent angewendet, zur Heilung führen.

Solche Medikamente können Salben, Tropfen, Nagellacke und Tabletten sein. Nur der Arzt kann anhand Ihres individuellen Beschwerdebildes beurteilen, welche Medikamente für Sie am besten sind.



Was Sie selbst tun bzw. lassen können - und sollten!

Konsequent sein! - Das ist das oberste Gebot bei der Bekämpfung einer Pilzerkrankung. Denn Pilzerreger lachen sich einen Holzfuß, wenn sie einmal heute und dann wieder übermorgen behandelt werden. Das wirkt einfach nicht. Außerdem können die Erreger (genau wie Bakterien) gegen das Medikament resistent werden; es wirkt dann nicht mehr.

Halten Sie die Füße sauber und vor allen Dingen trocken. Denn Fußpilz liebt Feuchtigkeit, nicht anders als die Schwammerl im Wald. Also immer gut zwischen den Zehen abtrocknen.

Schuhe und Socken von den infizierten Hautschuppen reinigen! Bei Socken geht das einfach: ab in die Wäsche. Dabei sind Naturfasersocken (außer Wolle) klar im Vorteil, weil man die heißer waschen kann als Kunstfaser. Die Erreger halten maximal 60 Grad aus.
Schuhe kann man mit Deodorants aus der Apotheke einsprühen, die meistens einen Pilzschutz enthalten.

Bei wirklich schweren und hartnäckigen Infektionen hat es durchaus Sinn, auch nach innen zu schauen: Die Ernährung kann bei Pilzinfektionen nähmlich eine Rolle spielen.

Bei der Abheilung hilft regelmäßige Fußpflege sehr gut. Das kranke Nagelmaterial sollte bestmöglich abgetragen werden. Das senkt das Risiko einer erneuten Infektion, und die Medikamente wirken
besser.


Fußpflege bei Diabetes

Wenn Sie einen diagnostizierten Diabetes haben, sollten Sie so bald wie möglich eine diabetische Fußpflege in Anspruch nehmen
. Das gilt besonders dann, wenn die Beweglichkeit schon etwas abnimmt und auch die Sehkraft nachlässt - aus folgendem Grund:

Bei einer Fußpflege alleine daheim kann es leicht einmal zu einer Verletzung kommen, die gar nicht weiter beachtet wird. Mit Diabetes im Gepäck ist das allerdings kein Spaß! Hier können schnell Komplikationen auftreten, weil durch den "Zucker" die Versorgung der Haut (weit entfernt vom Herzen) mit Nähr- und Sauerstoffen nicht mehr hundertprozentig ist. Daher müssen auch kleine Wunden am Fuß ernst genommen werden.
Beim sogenannten Diabetischen Fußsyndrom sind die Nervenenden schon so weit geschädigt, dass man Verletzungen nicht mehr spürt  und daraus ein Ulcus (eine offene Stelle in der Haut) entstehen kann.


Was Sie zu Diabetes und Fußpflege wissen und beachten sollten!

  • Zucker müssen Sie ernst nehmen. Die möglichen Komplikationen können Ihr Leben stark einschränken.
  • Regelmäßige Fußpflege bedeutet auch regelmäßige Kontrolle der Füße.
  • Für geeignete Schuhe sorgen, damit Druckstellen vermieden werden.
  • Pflegen Sie ihre Füße gut mit pH-neutralen Pflegeprodukten, möglichst ohne Duftstoffe.
  • Die Haut sauber und trocken halten, besonders zwischen den Zehen.
  • Keine zu engen Socken tragen, die die Haut abschnüren.
  • Die Schuhe immer wieder kontrollieren, ob keine sich Gegenstände im Inneren befinden (kleine Steinchen, verbogene Sohle, Splitter)
  • Die Wassertemperatur beim Baden sollte nicht über 37 Grad liegen.
  • Nach dem Barfußgehen sollten die Füße auf Verletzungen angeschaut werden. Auch kleinen Wunden Beachtung schenken.


Als diabetische Fußpflegerin bin ich geschult, sorgsam zu arbeiten!


Hilfe bei eingewachsenen Zehennägel - die VHO Nagelspange nach Osthold!

Die VHO Nagelspange ist die erste Wahl beim akuten und schmerzhaften
eingewachsenen Zehennagel. Mit der Spange ist es sogar dann möglich, in kürzester Zeit schmerzfrei zu sein, wenn die Entzündung mit Wundgranulierung (sogenanntes "wildes Fleisch") weit fortgeschritten ist und man glaubt, dass nur mehr eine Operation helfen kann.

In einer einzigen Sitzung wird eine Nagelspange aus einem feinen Metalldraht angefertigt, die den Nagel beim Wachsen korrigierend unterstützt. Der Heilungsprozess beginnt augenblicklich durch die Druckentlastung. Die Spange bleibt so lange auf dem Nagel, bis dieser wieder gerade wächst - ohne Krankenstand oder Einschränkung.
Sie können Ihre normalen Schuhe tragen und Ihre gewohnten Sportarten ausüben.

Meist entseht ein eingewachsener Nagel durch falsches Schneiden. Wenn der Nagel korrigiert und das richtige Schneiden erlernt ist, gibt es keine weiteren Probleme mehr!

 

Mit einer ärztlichen Verodnung erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse einen Teil der Kosten rückerstattet!